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32. Eselsnacht / Motto: Im wilden Westen

vom Samstag, 24. März 2018
Mit Partystimmung pur nonstop in den Frühling
32. Eselsnacht zieht 1800 Besucher zur Wildwestparty in die Bad Blankenburger Stadthalle.

von Roberto Burian

Es ist Samstag, 22 Uhr. Das Domizil ist gut gefüllt. Es wird geredet, laut gelacht und getrunken. Die 32. Eselsnacht beginnt so langsam. Sechs Bars in der Stadthalle haben ihre Theken geöffnet. „Die Vorfreude steigt“, sagt Lena und lacht. Sie ist schon ziemlich aufgeregt, schließlich ist sie das erste Mal auf der Partynacht dabei. Es ist eine super Gelegenheit, das Nachtleben der Region zu entdecken. „Verschiedene Musikrichtungen und Bars unter einem Dach, das ist super – schön, dass es hier so was gibt“, findet die Dresdnerin. Wenig später präsentieren die Veranstalter vom Wirte Team eine Persiflage auf den Western „Zwölf Uhr mittags“. Nachdem der Sherif einen Gesetzlosen erschossen hat erobern die Cowgirls vom Rudolstädter Karnevalklub die Bühne. Gegen Mitternacht flanieren dann Hunderte durch das Veranstaltungshaus. Und jetzt alle Hände in die Luft“, ruft „DJ Böhmi“ von seinem Mischpult hinunter in die wogende Menge. Die Tänzer im Saal lassen sich nicht lange bitten. Zu den Klängen der aktuellen Hits von heute recken sie die Arme in die Höhe und geben alles. Die Party ist in vollem Gange. Denise Höcker und ihre Freundin Jana aus Weimar stehen an einem der Stehtische am Rand der gut besuchten Tanzfläche und wippen bestens gelaunt mit. „Natürlich tanzen wir“, sagen die beiden, „wenn uns die Lieder hundertprozentig gefallen. Wenn man nicht tanzt, dann kann man auch gleich zuhause bleiben.“ Dass die Veranstaltung für ausgehfreudige Junge und Junggebliebene im Alter zwischen 18 und 80 Jahren in der Fröbelstadt inzwischen längst zum Kult geworden ist, merkt man auch daran, dass trotz Grippewelle und Ferienbeginn 1800 Feierwillige gekommen sind. Man kennt sich, begrüßt sich fröhlich – mitunter auch recht lautstark – und zieht dann gemeinsam weiter an die Bar, um sich auf die lange Nacht einzustimmen. „Ich komme regelmäßig zur Eselsnacht, weil ich hier viele Leute sehe, die ich von früher kenne“, sagt Lars. Sehen und gesehen werden, das ist – abgesehen von der Möglichkeit, sich bei Feten-Hits, House-Beats oder Schlagermusik mal wieder so richtig auf der Tanzfläche auszutoben – nämlich ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Party an diesem Samstagabend. Ältere Nachtschwärmer amüsieren sich dagegen bei Rock- und Oldieklängen. Nirgendwo könne man so viele Frauen unterschiedlichen Alters und jeglicher Stilrichtung treffen, meint Steve mit einem leichten Augenzwinkern. Tina hingegen wartet auf Songs der Party-Übermutter. „Helene Fischer geht immer“, gesteht sie ihr Schlager-Faible. Wie auf Kommando schallt „Atemlos“ durch den Saal. Und Tina ist froh, dass sie die hohen Schuhe zu Hause gelassen hat und stürzt sich ins bunt gemischte Getümmel. Manche tanzen, andere starren versunken in ihr Bier. Auf der Bühne rockt die Band „borderline“. „Die Songs sind gut ausgewählt“, finden Sandra und Ronny aus Langenorla. Das Programm besteht vorwiegend aus Rock- und Popklassikern. Einige Gäste lehnen an den Stehtischen, andere singen und tanzen mit zu „The Look“ von Roxette. Die Stimmung ist an ihrem Höhepunkt angekommen. Irgendwann kippte die Zeit in der Nacht aus dem Zifferblatt der Uhr, aber die fehlende Stunde wurde drangehangen. „Die Atmosphäre war super, die Lieder gut. Einfach perfekt für eine schöne Zeit“, sagt die 21-Jährige Michelle lächelnd, während sie ihre Jacke anzieht. Noch den letzten Schluck ausgetrunken, dann macht sie sich auf den Weg nach Hause. Vereinzelt grölen noch ein paar Leute Lieder. Der Barmann fängt an, Gläser zu putzen. Die Band baut so langsam ihre Technik ab. Die Partynacht geht zu Ende. Der Rest der Gruppe hat bereits den Weg in Richtung Bett angetreten.
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