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33. Eselsnacht

vom Samstag, 27. Oktober 2018

33. Eselsnacht bringt französisches Flair in die Bad Blankenburger Stadthalle

von Roberto Burian

Paris mag die Stadt der Liebe sein – Bad Blankenburg jedoch gehört zu den heimlichen Party-Metropolen der Region. Beide Orte einte am Wochenende zahlreiche Symbole wie den Eiffelturm einen Citroën 2CV (französisch deux chevaux „zwei Pferde“), in Deutschland und Österreich üblicherweise Ente genannt und vieles mehr. Während in Paris unter dem Turm geturtelt und flaniert wird, trifft man sich in der Bad Blankenburger Stadthalle unter der aufblasbaren Nachbildung zum Feiern und gemütlichem Beisammensein. Ein Ziel, das wortwörtlich für viele Geschmäcker etwas zu bieten hat. Vive la France! hieß es zur 33. Eselsnacht. Die hat Tradition: Seit 2002 haben die Fröbelstädter eine Erfolgsgeschichte auf die Beine gestellt, die längst Kultcharakter besitzt. Dabei wendet sich die Party an alle ab 18 und unter 100 Jahren. Die Veranstalter wollen zeigen, dass man generationenübergreifend mit Jung und Alt gemeinsam feiern kann. Für Unterhaltung und Tanz wurde die „Partyband Hess“ verpflichtet. Die rockte abwechselnd mit „DJ Böhmi“ den Saal mit aktuellen Songs sowie Oldies und Rockklassikern. Die Tanzgruppe vom Rudolstädter Karnevalsclub setzte mit ihrem Cancan nicht zum ersten Mal einen optischen Glanzpunkt. Im kleinen Saal waren Asterix und Obelix die Dienstleister an den Plattentellern und sorgten für einen gewissen französischen Charme. Und wer keinen Bock hatte das Tanzbein zu schwingen, der konnte den Gendarm von Saint Tropez und andere französische Filmkomödien mit Louis de Funès an der Leinwand verfolgen. In seiner Rolle als hypernervöser Choleriker hat der sich mit seinen rund 140 Filmen für die Ewigkeit empfohlen. „Die Atmosphäre, die Musik, die gute Stimmung - es ist ein Abend mit echtem Urlaubsfeeling“, schwärmte Saskia Schäfer. „Wir waren in diesem Jahr in Südfrankreich im Urlaub haben richtig viel Spaß und sind beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder mit dabei“, so die21- Jährige weiter. Und wieder einmal ist alles sehr harmonisch abgelaufen, blicken die Initiatoren zufrieden zurück. Als die Uhr umgestellt wird, ist die Nacht eine Stunde länger. Bedeutet im Klartext: Eine Stunde mehr Schlaf, Erholung, Wochenende. Rekordverdächtig wird sicherlich auch der eine oder andere „dicke Schädel“ am Morgen danach. Aber das wird den meisten egal sein. Schließlich muss man auf die nächste Eselsnacht wieder ein halbes Jahr warten.
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