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InKontakt 2020

OTZ - Robin Kraska

Bad Blankenburg Noch bis 16 Uhr lädt heute die Inkontakt-Messe in der Bad Blankenburger Stadthalle ein, sich über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Region zu informieren. Organisator der zweitägigen Messe ist wieder die Wirtschaftsförderagentur Saalfeld-Rudolstadt.

Deren Geschäftsführer Matthias Fritsche spricht von 71 Ausstellern, ?coronabedingt weniger als sonst. Aber einige Betriebe dürfen momentan keine Messen besuchen?, sagt der 36-Jährige. Für rund 500 angemeldete Schüler aus dem Kreisgebiet war der Besuch am Freitag ein schulischer Pflichttermin mit benotetem Laufzettel. Heute erwarten Fritsche und Team vorwiegend Eltern mit Nachwuchs. Erstmals dabei ist unter anderem das Hauptzollamt Erfurt.

Allen Grund zur Freude hat Niklas Petzold. Der 18-Jährige hat jüngst sein Abitur am Böll-Gymnasium in Saalfeld bestanden und beginnt im Oktober ein duales Studium der Kunststofftechnik bei Optibelt in Bad Blankenburg. ?Die Firma hatte ich vor zwei Jahren hier kennengelernt und gleich ein Praktikum vereinbart?, sagt er. Nun begleitete er seine Freundin auf die Messe, die ähnliche Ambitionen verfolgt. Überhaupt gilt die Messe als gute Möglichkeit, Praktika anzubahnen und sich als potenzieller Azubi vorzustellen.
Lebensretter und Süßwarentechniker

Aus dem sozialen Bereich stellen sich beispielhaft Awo und Rotes Kreuz vor. Am DRK-Stand bekam Rettungsdienstleiter Philipp Turtenwald gar schon Initiativbewerbungen in die Hand gedrückt. Rettungssanitäter oder Gesundheitspfleger kann man beim Kreisverband werden. ?Die Schüler sind gut vorbereitet, stellen kluge Fragen?, sagt Turtenwald. Und: ?Erfreulich viele Männer interessieren sich für die Pflege!?. Es sei ?bemerkenswert, wie viele eine echte Perspektive für sich in der Pflege sehen?, findet Kerstin Endrigkeit vom Awo-Kreisverband. Koch und Restaurantfachleute seien dagegen weniger gefragt.

Am Saalemaxx-Stand warben Charleen Könitzer und Lukas Kämmer für eine Lehre als Fachangestellter für Bäderbetriebe. Charleen, 18, ist im zweiten Lehrjahr, Lukas Kämmer schon fertig. ?Es wird nicht langweilig bei uns, die Arbeit ist sehr vielseitig?, versichert er. Auch hier wurde vereinzelt schon nach Praktika gefragt. ?Sie sind jederzeit möglich?, sagt er. Neun verschiedene Workshops ergänzen das Ausstellerangebot.
Viele Firmen sind Stammgäste

Süßwarentechniker bildet Stollwerk in Saalfeld aus. Ausbilderin Heike Linke ist von der Resonanz begeistert. Stollwerck gehört zu den vielen Inkontakt-Stammgästen, das Gros ist seit der Erstauflage 2013 dabei. ?Die Schüler sind offen, wollen viel wissen, wirken wirklich interessiert?, sagt sie. Zwar sei die Berufsschule in Solingen (NRW), doch das sei kein Grund zur Bange: ?Unsere Lehrlinge sind super untergebracht!?

Sysett Großer aus Rudolstadt hat extra ihre Nichte aus Erfurt abgeholt, um die Messe zu besuchen. Ihrem Sohn, 16, hat sie eine Tüte mit Infomaterial und nützlichem Kleinkram von der IHK mitgenommen. ?Wir kommen jedes Jahr. Die Messe ist eine wunderbare Möglichkeit, sich zu orientieren?, findet die Mutter.

Am Volksbank-Stand wiederum haben sich Karl Kämmer und Kumpels von der Friedrich-Adolf-Richter Schule Rudolstadt zum Beruf des Bankkaufmannes erkundigt. ?Das war sehr informativ, ich kann mir schon vorstellen, das zu machen?, sagt der Neuntklässler. Das Kreditinstitut sähe ihn gerne als Azubi. ?Alle guten Bewerber sind uns willkommen?, heißt es von dort. Abitur ist ausdrücklich keine Voraussetzung.
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