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Silvesterkonzert

vom Mittwoch, 31. Dezember 2025
Jenseits des Regenbogens. Ein Musical-Traum wird wahr in Bad Blankenburg

Farbenspiel der Gefühle beim Silvesterkonzert zum Jahresausklang in der Stadthalle



Ob in Saalfeld, Rudolstadt oder Bad Blankenburg: Die Kulturlandschaft im Städtedreieck hat einiges zu bieten, um das Jahr mit kultureller Unterhaltung abzuschließen. Je nach Spielzeit bleibt danach immer noch genügend Zeit für Raclette, Sekt, Feuerwerk und Party im privaten Rahmen. Zum schwungvollen Abschied des Jahres 2025 durften sich die Besucher des Silvesterkonzerts in der Bad Blankenburger Stadthalle einmal mehr auf einen musikalischen Hochgenuss freuen. Überflüssig zu erwähnen, dass ebenso wie bei den Vorgängern, sowohl am Nachmittag als auch am Abend kein Platz ohne einen Besitzer blieb. Zum Publikum zählten wieder viele Stammbesucher, aber auch viele Neulinge. Highlights aus dem Traumland der Musicals sorgten diesmal für extra gute Laune an Silvester. Was die Thüringer Symphoniker unter Leitung von Generalmusikdirektor Oliver Weder und die dänische Sängerin Andrea Lykke Oehlenschlaeger vor bunt durchmischtem Publikum darboten, war schlichtweg großartig. Brillant und mitreißend präsentiert sie ihre Songs mal mit viel Power und das andere Mal mit sehr viel Emotion. Dirigent und Orchester spannten im ersten Teil gemeinsam einen weiten Bogen durch Jahrzehnte der Musikgeschichte, von Music Man über Mary Poppins bis West Side Story. Mit viel Charme, Natürlichkeit und so manchen amüsanten Zwischentönen führte Oliver Weder durch das Programm. Gemeinsam mit Mathias Moersch, Verwaltungsdirektor am Theater Rudolstadt, bedankte er sich vor dem Ende des ersten Teiles mit Blumen vom Stadthallenchef Matthias Gropp. Mit einer ansteckenden Leichtigkeit ging das Konzert auch nach der Pause weiter. Mit der Ouvertüre zu Beauty and the beast und dem weltweit bekannten Somewhere over the rainbow, eröffneten die Protagonisten den zweiten Teil des Abends, der nach einem spektakulären Bühnenfeuerwerk und zwei erklatschten Zugaben zu Ende ging. Besonders beeindruckend dabei My Heart Will Go On, der Filmsong des Katastrophendramas Titanic von James Cameron, für den die dänische Solistin genau die Stimme besaß, welche es für diese Lieder braucht gewaltig starke Höhe, durch Mark und Bein gehende Spitzentöne, großer Atem und Brillanz. Donnernder Applaus und stehende Ovationen waren am Mittwoch der verdiente Lohn für ein Farbenspiel der Gefühle zum Jahresausklang in der Stadthalle.
von Roberto Burian
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