Lisa Eckart - Ich war mal wer - AUSVERKAUFT!
vom Samstag, 24. Januar 2026Unangepasst, bissig, versöhnlich
Kabarettstar Lisa Eckhart mischt die restlos ausverkaufte Bad Blankenburger Stadthalle auf
Ein ausverkauftes Haus, scharfsinnige Pointen und eine Bühne voller bissiger Satire: Die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart gab am Samstag in der Fröbelstadt die gesamte Bandbreite der Kabarettkunst wieder. Unter frenetischem Applaus betritt sie die Bühne. Mit Schauspiel, Satire und viel Sarkasmus entlarvte sie in den zwei Stunden Widersprüchlichkeiten in Politik und Gesellschaft, polarisierend, spitz und ein geistreiches Vergnügen. "Ich war mal wer" ist der Titel vom neuen Kabarettprogramm. In diesem präsentiert die gebürtige Steirerin und zugezogene Sächsin die Auseinandersetzung mit ihrer Person, ihren Kontroversen und der Rolle der Kunst, mit Bezügen zu Goethe und Jelinek. Das Programm zeigt sie als "mehr als die peitschende Herrin", die Tabus bricht, aber auch überraschend versöhnlich agiert und ihre eigene Karriere reflektiert, was durch Poetry-Slam Wurzeln und eine Faszination für das Teuflische inspiriert ist. Mit 33 Lenzen steht sie im Zenit ihrer Karriere. Auch ein schlechter Ruf verpflichtet, bricht sie auf der Bühne doch so manches Tabu, liefert Antworten auf die wichtigen, nie gestellten Fragen des Lebens. Sie ist bitterböse und urkomisch, unangepasst, kritisch, selbstironisch. Dabei hält das Enfant terrible mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg, nennt Ross und Reiter, klärt auf, stellt infrage und kritisiert. Mainstream bedient sie nicht, und an der Political Correctness hangelt sie sich oft mit ihren rebellischen, messerscharfen Pointen entlang. Im Sturm hat sie die Kulturwelt erobert und sich in wenigen Jahren zu einer der angesagtesten Kabarettistinnen im deutschsprachigen Raum entwickelt. Mit schwarzem Humor und hoher literarischer Bildung parodiert sie gesellschaftliche Normen, Moral und Klischees. Sie steht für intellektuelles Kabarett, das oft an den Grenzen des Sagbaren operiert und Kritiker wie Bewunderer gleichermaßen polarisiert. Eckhart beleuchtet Politikercharaktere, etwa mit Aussagen über Friedrich Merz, Angela Merkel und Donald Trump. Lachen ist da immer noch eine der schöneren Emotionen. Auch wenn es ab und an schwerfällt. Kabarett Kaiserin Lisa Eckhardt gab ihr Debüt in Bad Blankenburg. Sie nahm ihr Publikum von Beginn an für sich ein und lieferte einen Abend, der vor nichts Halt machte und mit tosendem Applaus belohnt wurde. Von Roberto Burian
Kabarettstar Lisa Eckhart mischt die restlos ausverkaufte Bad Blankenburger Stadthalle auf
Ein ausverkauftes Haus, scharfsinnige Pointen und eine Bühne voller bissiger Satire: Die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart gab am Samstag in der Fröbelstadt die gesamte Bandbreite der Kabarettkunst wieder. Unter frenetischem Applaus betritt sie die Bühne. Mit Schauspiel, Satire und viel Sarkasmus entlarvte sie in den zwei Stunden Widersprüchlichkeiten in Politik und Gesellschaft, polarisierend, spitz und ein geistreiches Vergnügen. "Ich war mal wer" ist der Titel vom neuen Kabarettprogramm. In diesem präsentiert die gebürtige Steirerin und zugezogene Sächsin die Auseinandersetzung mit ihrer Person, ihren Kontroversen und der Rolle der Kunst, mit Bezügen zu Goethe und Jelinek. Das Programm zeigt sie als "mehr als die peitschende Herrin", die Tabus bricht, aber auch überraschend versöhnlich agiert und ihre eigene Karriere reflektiert, was durch Poetry-Slam Wurzeln und eine Faszination für das Teuflische inspiriert ist. Mit 33 Lenzen steht sie im Zenit ihrer Karriere. Auch ein schlechter Ruf verpflichtet, bricht sie auf der Bühne doch so manches Tabu, liefert Antworten auf die wichtigen, nie gestellten Fragen des Lebens. Sie ist bitterböse und urkomisch, unangepasst, kritisch, selbstironisch. Dabei hält das Enfant terrible mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg, nennt Ross und Reiter, klärt auf, stellt infrage und kritisiert. Mainstream bedient sie nicht, und an der Political Correctness hangelt sie sich oft mit ihren rebellischen, messerscharfen Pointen entlang. Im Sturm hat sie die Kulturwelt erobert und sich in wenigen Jahren zu einer der angesagtesten Kabarettistinnen im deutschsprachigen Raum entwickelt. Mit schwarzem Humor und hoher literarischer Bildung parodiert sie gesellschaftliche Normen, Moral und Klischees. Sie steht für intellektuelles Kabarett, das oft an den Grenzen des Sagbaren operiert und Kritiker wie Bewunderer gleichermaßen polarisiert. Eckhart beleuchtet Politikercharaktere, etwa mit Aussagen über Friedrich Merz, Angela Merkel und Donald Trump. Lachen ist da immer noch eine der schöneren Emotionen. Auch wenn es ab und an schwerfällt. Kabarett Kaiserin Lisa Eckhardt gab ihr Debüt in Bad Blankenburg. Sie nahm ihr Publikum von Beginn an für sich ein und lieferte einen Abend, der vor nichts Halt machte und mit tosendem Applaus belohnt wurde. Von Roberto Burian